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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" KW 39 

Wie Sie alle wissen, hat sich der Gemeinderat Dossenheim Ende Juli gegen eine Erweiterung des AVR-Betriebsgeländes Im Langgewann vor dem Schwabenheimer Hof entschieden.

Wie uns unter anderem seitens der Gemeinde bestätigt wurde, hat die AVR dennoch aktuell das entsprechende Grundstück gekauft und die entsprechenden Pachtverträge wurden – zumindest vorläufig – gekündigt. Besorgt durch diese Information haben uns viele Dossenheimer Bürger angesprochen.

Aufgrund der eindeutigen und endgültigen Entscheidung des Gemeinderates gegen eine Erweiterung der AVR Im Langgewann und für den Erhalt des Grünzugs sind allerdings Fakten geschaffen worden, die die Ausweisung eines Gewerbegebietes im Oberen Langgewann auch in Zukunft nicht ermöglichen.

Wir werden vor allem mit den Vertretern des Gemeinderates und mit Bürgermeister Lorenz im Gespräch bleiben und so die beschlossene Entwicklung eines langfristigen Konzeptes für den Schwabenheimer Hof mit großem Interesse begleiten.

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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr.31, Freitag 01.08.2008  

Der Dossenheimer Gemeinderat hat sich entschieden:

Der Dossenheimer Gemeinderat hat am 22. Juli in öffentlicher Sitzung die verschiedenen Anträge für den Schwabenheimer Hof und damit auch die geplante Erweiterung des AVR-Geländes einstimmig abgelehnt.

Diesen Erfolg haben die Dossenheimer Bürger gemeinsam erreicht. Durch weit über tausend Unterschriften, unzählige Anfragen an Bürgermeister und Gemeinde sowie Briefe an und Gespräche mit ihren Gemeinderäten haben sie dazu beigetragen, dass Dossenheim seinen einzigartigen Charakter und seine hohe Wohnqualität behält. Sie haben deutlich gemacht, dass ein weiterer Verbrauch von landwirtschaftlicher Nutzfläche nicht nur die Existenz der im Schwabenheimer Hof ansässigen Vollerwerbslandwirte gefährden würde, sondern langfristig auch die Lebensqualität von allen. Ein siedlungsklimatisch wertvoller Landstrich und eines der schönsten Naherholungsgebiete der Region kann so erhalten werden.

Als ein Stück gelebte Demokratie würdigten Vertreter der Fraktionen das Engagement von Bürgern und Bürgerinitiative. Dazu haben sie selbst durch ihre Gesprächsbereitschaft beigetragen. Sehr früh haben die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, der SPD und der CDU jenseits nichtöffentlicher Gemeinderatssitzungen Öffentlichkeit hergestellt und gaben schon Ende Juni bekannt, einstimmig gegen die Erweiterungsanträge in Schwabenheim zu stimmen. Auch wenn die Fraktionssprecherin der Freien Wähler, Cornelia Wesch, dieses Vorgehen als  Bruch langjährig praktizierter Spielregeln kritisierte, bewerten wir dieses Parteiverhalten als positiv und als wichtigen Schritt gegen die Politikverdrossenheit.

 

Die Bürgerinitiative pro-Schwabenheim wird weiter am Ball bleiben und die Umsetzung der am 22. Juli 2008 abgestimmten Beschlüsse begleiten. Dazu gehört das Vorhaben der Gemeinde, bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 mit den Beratungen für ein langfristiges Konzept für den Schwabenheimer Hof zu beginnen. Auch in Zukunft werden wir großen Wert darauf legen, Informationen weiterzugeben, die auf belegbaren Zahlen, Aussagen und Fakten beruhen.

 

Betroffen gemacht haben uns daher öffentliche Vorwürfe, wir hätten Stimmungsmache mit falschen Informationen betrieben sowie die Aussage, dass Unterschriften unter falschen Voraussetzungen gesammelt worden wären. Wir wissen, dass gut unterrichtete, mündige Bürger mit ihrer Unterschrift Stellung bezogen haben auf Listen, die ausschließlich mit den Zielen der Bürgerinitiative geworben haben. Uns wurde ferner unterstellt, wir hätten den Eindruck erweckt, die Angelegenheit wäre im Gemeinderat längst entschieden. Wären wir davon ausgegangen, hätten wir nicht die Energie für das nachhaltige Engagement aufgebracht, die Bürger inklusive der Gemeinderäte mit umfangreichen Informationen zu versorgen. Das Zusammentragen sachlicher Informationen war insbesondere vor dem Hintergrund erschwert, dass uns aus dem öffentlichen Amtsblatt folgendes Zitat aus der Haushaltsrede 2008 der CDU Dossenheim zum Thema Flächennutzungsplan vorlag: „Von der Mehrheit des Gemeinderates wurde bereits beschlossen, beim Nachbarschaftsverband zu beantragen, eine Fläche östlich des Gewerbegebietes beim Schwabenheimer Hof als weitere Gewerbefläche in den Flächennutzungsplan aufzunehmen bzw. auszuweisen.“ (Nachzulesen in den Gemeinde-Nachrichten Nr. 13 vom 28.3.08). Auch Sigfried Rehberger, Geschäftsführer der AVR, hat sich auf einer Veranstaltung am 7.4.08 in der Turmstube Dossenheim in Bezug auf die aktuellen Erweiterungspläne der AVR konkret geäußert: „Es gibt eine Mehrheit quer durch alle Parteien im Gemeinderat.“

Wir haben dagegen bereits in dem Artikel über die Gründung der Bürgerinitiative darauf hingewiesen, dass eine Entscheidung im Dossenheimer Gemeinderat noch nicht gefallen war (Gemeindenachrichten Nr. 22 vom 30.5.2008). Auch der Vorwurf, wir hätten mit dem Stichwort „Müllverbrennung“ Panik verbreitet, ist haltlos. Hier haben wir uns auf einen nie dementierten und erst nachträglich auf 10/06 datierten Artikel der CDU Dossenheim berufen, der bis heute auf www.cdu-dossenheim.de unter der Überschrift „Informationsveranstaltung bei der AVR“ nachzulesen ist. Darin werden AVR-Pläne in Bezug auf eine Abfallverbrennungsanlage sowie für ein Biomassenkraftwerk erläutert. Wir selbst haben den Begriff „Müllverbrennung“ stets als Zukunftsszenario und nicht als konkrete Planung bezeichnet. Lediglich das Ausmaß der geplanten AVR-Erweiterung haben wir auf einem Plakat  nicht maßstabsgetreu wiedergegeben. Ein Fehler, der jedoch rasch und längst korrigiert wurde.

 

Insgesamt sind wir stolz auf unsere Arbeit und darauf, dass dieser dynamische Prozess, dieses Stück gelebte Demokratie, zu diesem eindeutigen Ergebnis geführt hat.  Wir bedanken uns bei allen Bürgern für ihr Engagement, bei Bürgermeister Hans Lorenz sowie den Dossenheimer Gemeinderäten für ihre Gesprächsbereitschaft und für die vielen Gelegenheiten zum Informationsaustausch sowie für ihre Entscheidung, dem Wohl und Interesse ihrer Bürger die oberste Priorität einzuräumen.

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Pressebericht  "RNZ vom 24.07.2008"

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Pressebericht  "RNZ vom 22.07.2008"

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"Erfolg für die Bürgerinitiative!"

Bei der mit Spannung erwarteten öffentlichen Gemeinderatsitzung am Dienstag 22. Juli 2008, stimmte der
Gemeinderat mit 22 Stimmen, ohne Gegenstimme, gegen die geplante Erweiterung der AVR in Schwabenheim.
Ausführlicher Bericht erfolgt in Kürze.
 

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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr.29, Freitag 18.07.2008

Abstimmung im Gemeinderat steht unmittelbar bevor -

bisher mehr als 3000 Unterschriften gegen eine Erweiterung des Gewerbegebietes im Oberen Langgewann

Am kommenden Dienstag wird der Dossenheimer Gemeinderat in öffentlicher Sitzung auch über den Antrag der AVR zur Erweiterung des Gewerbegebietes im Oberen Langgewann vor dem Schwabenheimer Hof abstimmen. Obwohl sich bereits drei von vier Fraktionen gegen diese Pläne ausgesprochen haben, wirbt die AVR nach wie vor mit dem Argument, die Erweiterung des Gewerbegebietes sei eine sinnvolle Lösung.

In ihrer Erklärung vom 11. Juli 2008, veröffentlicht in den Gemeinde-Nachrichten, stellt die AVR nochmals fest: „Sowohl aus organisatorischen als auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen gibt es für die AVR keine Alternative gegen eine zentrale Aufgabenabwicklung.“ Die standortliche Lösung heiße „nur Dossenheim.“ Um gewerbliche Aktivitäten an einer Stelle sinnvoll zu konzentrieren, gebe es zur begrenzten räumlichen Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Oberes Langgewann keine Alternative. Dabei bezieht sich die AVR auf einen entsprechenden Fraktionsantrag aus dem Jahr 2005. Genau dieses Vorgehen versucht sie jedoch parallel, der Bürgerinitiative pro-Schwabenheim durch Androhung von Unterlassungsklagen zu verbieten. Damit soll pro-Schwabenheim untersagt werden, Diskussionen aus dem Jahr 2006 (z. B. der Bau einer Müllverbrennungsanlage) sowie Angaben aus nicht datierten Texten (wie zum Bau eines Biomassen-Kraftwerkes) zu zitieren.

Die AVR bekräftigt weiter, ihren Antrag zur Entscheidung durch den Gemeinderat aufrecht zu erhalten.

Die AVR sieht aus betriebswirtschaftlichen Gründen angeblich keine Alternative zum Standort Dossenheim. Sie fordert gleichzeitig von den Dossenheimern die Verantwortung für das Gemeinwesen zu tragen, was für die AVR Gewinnmaximierung bedeutet,  für Pro-Schwabenheim jedoch der Schutz des Naherholungsgebietes und Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen.

Ferner ist die AVR der  Ansicht: „Weder der regionale Grünzug noch die Wohnbebauung in Dossenheim werden durch die Erweiterung der Betriebsstätte der AVR wesentlich berührt.“ Viele Menschen sehen das anders. Eine Zwischenauswertung der ausliegenden Unterschriftenlisten ergab folgende Zahlen: 3.024 Menschen haben sich bislang mit ihrer Unterschrift gegen die Pläne der AVR und gegen eine Erweiterung des Gewerbegebietes Oberes Langgewann ausgesprochen.

Allein 1.295 Unterschriften kamen dabei aus Dossenheim. Das sind knapp 11% der Einwohner und rund 15% der Wahlberechtigten. Aber auch 283 Ladenburger haben unterschrieben, obwohl pro-Schwabenheim dort nicht ausdrücklich mit seinen Zielen geworben hat. Auch 555 Heidelberger unterstützen die Ziele von pro-Schwabenheim. Denn für sie ist der Schwabenheimer Hof eines der landschaftlich reizvollsten Naherholungsgebiete. Die restlichen 891 Unterschriften kommen überwiegend aus Gemeinden des Nachbarschaftsverbandes, hauptsächlich aus Mannheim, Schriesheim, Heddesheim und Hirschberg. Am Donnerstag, 17. Juli, wird pro-Schwabenheim die Unterschriftslisten an Bürgermeister Hans Lorenz übergeben.

Dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt 15 % der Wahlberechtigten die genannten Ziele der Bürgerinitiative mit ihrer Unterschrift unterstützen, zeigt, dass im Bedarfsfall auch ein Bürgerentscheid in Betracht kommt.

Zeit also für die AVR, sich mit den Bedenken der Anwohner auseinanderzusetzen.

Termine:        

  • Donnerstag, 17. Juli, Übergabe Unterschriftslisten an Bürgermeister Hans Lorenz
  • Dienstag, 22. Juli 2008, 19.00 Uhr

            Öffentliche Gemeinderatssitzung

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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr.28, Freitag 11.07.2008

Die AVR bleibt Erklärungen schuldig

In den Gemeinde-Nachrichten vom 4. Juli 2008 veröffentlichte die AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH eine weitere Erklärung zur geplanten „landschaftsgerechten“ Erweiterung ihres bereits bestehenden Betriebshofes im Gewerbegebiet Oberes Langgewann im Schwabenheimer Hof um 3 ha. Darin bezeichnen die Verantwortlichen diese Erweiterung als sinnvoll und notwendig, sprechen sogar von einer „deutlichen Aufwertung des Gebiets durch eine ökologisch sinnvolle Planung und Gestaltung der Anlage“. Erklärungen für diese nicht haltbaren Aussagen bleiben sie schuldig. Die für das bestehende Gewerbegebiet vorgeschriebene Begrünung ist bis heute nicht erfolgt. Auch die durch den Kreis in Aussicht gestellte Gebührensenkungen für die Kreiseinwohner können wir vor dem Hintergrund von geplanten Investitionen in Höhe von 1,5 bis 2 Millionen Euro für Ausbau und Sicherung des Standortes sowie zusätzliche Kosten für den Grundstückskauf in Millionenhöhe nicht nachvollziehen. Zumal der Standort Schwabenheim für das Entsorgungsgebiet der Bergstraße weniger zentral liegt, als Hirschberg.

Die Bevölkerung leistet mittlerweile erheblichen Widerstand. Mehrere tausend Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift für die Ziele von pro-Schwabenheim und damit gegen eine Erweiterung des Gewerbegebietes im Schwabenheimer Hof ausgesprochen. In zahllosen Gesprächen mit Bürgermeister Hans Lorenz und den Gemeinderäten haben die Dossenheimer ihren Unmut über die Pläne der AVR kundgetan. Drei Fraktionen im Gemeinderat haben diese Einwände bereits ernst genommen und öffentlich bekannt gegeben, bei der Abstimmung am 22. Juli nicht für die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes Oberes Langgewann zu stimmen. Die Verantwortlichen bei der AVR dagegen gehen fälschlicherweise nach wie vor davon aus, nur „eine Bürgerinitiative Pro-Schwabenheimerhof versuche, die Pläne der AVR zur Weiterentwicklung der Betriebsstätte Dossenheim zu verhindern.“ Und versucht diese durch anwaltliche Schreiben einzuschüchtern und unter Druck zu setzen.

Laut AVR gehe es derzeit weder um die Errichtung einer Abfallanlage noch um sonstige Einrichtungen sondern nur darum, ob das Gelände baulich genutzt werden kann. Zwar basiere die geplante Abstimmung im Gemeinderat auf eingereichten AVR-Anträgen, es sei aber eine grundsätzliche Entscheidung über die bauliche Nutzung dieses Geländes zu treffen. Dies deckt sich mit den erklärten Zielen von pro-Schwabenheim. Wir erwarten vom Dossenheimer Gemeinderat am 22. Juli eine abschließende Grundsatzentscheidung über die weitere Entwicklung im Schwabenheimer Hof, damit Diskussionen um den Müllstandort Dossenheim nicht nach den Kommunalwahlen erneut aktuell werden. Wir erklären nochmals ausdrücklich, dass wir gegen einen weiteren Verbrauch von landwirtschaftlich genutzter Fläche und für den Erhalt des bestehenden Grünzuges eintreten. Eine Erweiterung des Gewerbegebiets Oberes Langgewann lehnen wir entschieden ab.

Sollte die Gemeinde wider Erwarten im Sinne der AVR entscheiden, ist laut AVR eine auf diesem Gelände entstehende gewerbliche Anlage nur dann genehmigungsfähig, wenn sie strenge baurechtliche und immissionsschutzrechtliche Auflagen erfülle. Die AVR behauptet „Die aufgestellte Behauptung über Gestank und Lärm sind daher völlig haltlos und dienen nur der Stimmungsmache.“ Selbst wenn futuristische bauliche Maßnahmen eine komplett geruchs- und lärmfreie Müllumladung möglich machen würden, das erhöhte Verkehrsaufkommen durch die anfahrenden und mit Müll beladenen LKWs verursacht Gestank und Lärm. „Für Hirschberg sind im Fall einer Sanierung der Müllumladestation Optimierungsmöglichkeiten für die Geruchs- und Lärmbelästigungen zu suchen“, zitiert die RNZ ebenfalls am 4.7.08 einen Kreistags-Fraktionssprecher. Was in Hirschberg stinkt, kann in Dossenheim nicht duften!

Die AVR sollte sich bewusst machen, dass die Dossenheimer mit Einigkeit und Engagement viel erreichen können. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Ereignisse von 1974. Damals wehrte man sich über Partei- und Vereinsgrenzen hinweg mit einem eindrücklichen Demonstrationszug unter der Leitung von Bürgermeister Heinrich Schumacher gegen die von der Landesregierung geplante Eingemeindung Dossenheims nach Heidelberg. Gemeinsam und erfolgreich

Termine:

Bis 15. Juli                Rückgabe der Unterschriftenlisten an

                                   Heinrich Hack, Ortsstr. 22, 69221 Dossenheim

22. Juli, 19:00 h         öffentlichen Gemeinderatssitzung zum Thema

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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr.27 ,Freitag 04.07.2008 .

Erfolg der Bürgerinitiative pro-Schwabenheim: die Mehrheit der Fraktionen sind gegen das Vorhaben der AVR in Schwabenheim

Endgültige Abstimmung in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung am 22. Juli 2008, 19:30 h

In den knapp zwei Monaten seit Gründung von pro-Schwabenheim haben sich die Ereignisse überschlagen. Wurden wir anfangs noch als kleines Gallierdorf gegen das große Rom belächelt, haben wir schnell bewiesen: Wir sind gut informiert, motiviert und haben die breite Unterstützung der Dossenheimer Bürger. In vielen Gesprächen mit der Gemeinde, Bürgermeister Lorenz, den Fraktionen sowie den betroffenen Anwohnern haben wir Überzeugungsarbeit geleistet und am vergangenen Donnerstag auf unserer Informationsveranstaltung unsere Ziele noch einmal klar definiert:

·         Keine Erweiterung des Gewerbegebietes im Oberen Langgewann

·         Kein weiterer Flächenverbrauch im Schwabenheimer Hof

·         Festschreibung des Status Quo entsprechend dem derzeit gültigen Flächennutzungsplan

Die Veranstaltung in der Löwenscheuer fand großes Interesse. Im Anschluss an die verschiedenen Präsentationen vom Vorsitzenden Heinrich Hack, dem BUND zu den ökologischen Auswirkungen einer geplanten Erweiterung durch die AVR und einer Zusammenfassung aller bisher bekannten Zahlen und Fakten durch Dr. Claudia Jäger fand eine lebhafte Diskussion statt.

Schnell war klar: Die Dossenheimer legen großen Wert auf die hohe Wohnqualität der Bergstraßen-Gemeinde und sind nicht bereit, Abstriche in Kauf zu nehmen. Besonders betroffen zeigten sich neu zugezogene Familien oder solche, die gerade im Begriff sind, Eigentum oder Baugrundstücke zu erwerben:

„Ich bin vor 10 Monaten nach Dossenheim gezogen. Mein Reihenhaus hätte ich niemals gekauft, wäre mir diese Planung bekannt gewesen!“, äußerte sich ein entrüsteter Neu-Dossenheimer. Auch dieser Bevölkerungsgruppe gegenüber muss sich der Gemeinderat verantworten, denn in den Broschüren der Bauunternehmen wirbt die Gemeinde ausdrücklich mit der hohen Wohnqualität in Dossenheim und speziell mit dem Schwabenheimer Hof als Naherholungsgebiet.

Großen Applaus erhielten die anwesenden Gemeinderäte Calro Bonifer von der SPD und Dr. Matthias Delbrück von Bündnis 90/Die Grünen, die beide nochmals öffentlich und ausdrücklich die geschlossene Unterstützung ihrer Fraktion zusagten und bekannt gaben, bei der Abstimmung Ende Juli gegen die geplante Erweiterung der AVR zu stimmen.

In der Nacht dann erhielt pro-Schwabenheim eine Erklärung der CDU, in der sie sich wie folgt äußert:

„Die CDU-Fraktion hat es sich nicht leicht gemacht und ist nach vielen Gesprächen mit der Geschäftsleitung der AVR, den Landwirten vom Schwabenheimer Hof, der dortigen Bürgerinitiative sowie vielen Einzelgesprächen mit Bürgern der Gemeinde Dossenheim zu dem Entschluss gekommen, das Vorhaben der AVR, an ihrem schon bestehenden Standort im Langgewann oberhalb des Schwabenheimer Hofes eine Müllumladestation zu bauen, nicht zu unterstützen.“ In der Erklärung folgt der Text größtenteils den Argumenten von pro-Schwabenheim.

Der Gemeinderat in Dossenheim besteht aus 22 Mitgliedern, wobei Bündnis 90/Die Grünen, die SPD und die Freien Wähler jeweils 4 Mitglieder, die FDP eines und die CDU 9 Mitglieder stellen. Sofern sich die Fraktionen an ihre Zusagen halten, wird der Antrag der AVR am auf den 22. Juli 2008 festgelegten Abstimmungstermin mit einer absoluten Mehrheit abgelehnt werden.

 

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Pressemitteilung der Bürgerinitiative Pro Schwabenheim, Freitag 27.06.2008.

Erfolg der Bürgerinitiative pro-Schwabenheim: die Mehrheit der Fraktionen sind gegen das Vorhaben der AVR in Schwabenheim

 

Vor gut sechs Wochen wurde die Bürgerinitiative pro-Schwabenheim gegründet. Ziel war es unter anderem, die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes im Oberen Langgewann vor dem Schwabenheimer Hof und damit der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH zu verhindern. Sechs Wochen prall gefüllt mit Sitzungen, Gesprächsterminen, Informationsveranstaltungen, unermüdlicher Überzeugungsarbeit und dem Sammeln entscheidungsrelevanter Informationen liegen hinter dem Gremium und den Mitgliedern. Dieser Einsatz hat sich gelohnt, denn pro-Schwabenheim hat zusammen mit den Bewohnern der Gesamtgemeinde Dossenheim ihr Ziel erreicht:

Die Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen, der SPD sowie der CDU haben sich öffentlich gegen die geplante Erweiterung der AVR im Langgewann ausgesprochen und werden den eingereichten Antrag bei der endgültigen Abstimmung in öffentlicher Sitzung am 22. Juli 2008 nicht unterstützen. Die entsprechende Erklärung der CDU Dossenheim erhielt die Bürgerinitiative in der Nacht nach der letzten Informationsveranstaltung für betroffene Dossenheimer Bürger in der voll besetzten Löwenscheuer. Dort hatten schon anwesende Gemeinderäte von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD die Unterstützung ihrer Fraktionen zugesagt. In der Erklärung der CDU heißt es dazu: „Wir sind der Meinung, dass die bestehende Müllumladestation an ihrem bisherigen Standort in Hirschberg an der Autobahnausfahrt zentral in dem Tätigkeitsgebiet der AVR zwischen Dossenheim und Hemsbach bleiben soll.“ Auch in Bezug auf die Erhaltung des regionalen Grünzugs und damit der hohen Wohnqualität in Dossenheim folgte man weitgehend den Argumenten der Bürgerinitiative.

Einen großen Anteil an dieser Erfolgsgeschichte haben die Dossenheimer Bürger, die sich von Anfang an stark für die Ziele der Bürgerinitiative engagiert haben. Mit weit mehr als 2000 Unterschriften, unzähligen Anfragen an Bürgermeister und Gemeinde sowie persönlichen Briefe an und Gesprächen mit ihren Gemeinderäten haben sie dafür gesorgt, dass die hohe Wohnqualität der Gemeinde erhalten wird. Ein weiterer Verbrauch von landwirtschaftlicher Nutzfläche, der die Existenzen von im Schwabenheimer Hof ansässigen Vollerwerbslandwirten gefährden könnte, konnte verhindert werden. Ein siedlungsklimatisch wertvoller Landstrich und eines der schönsten Naherholungsgebiete der Region bleibt somit erhalten.

Ein Stück gelebte Demokratie an der Bergstraße, das dazu beigetragen hat, den einzigartigen Charakter dieser Region zu erhalten.

 

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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr. 25, Freitag 20.06.2008.

 

Aktuell:

Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative proSchwabenheim am Donnerstag, 26. Juni 2008 um 20 Uhr in der Löwenscheuer, Rathausstr. 24 in Dossenheim

 

Aus Rücksicht auf die Fußballfans haben wir unsere Veranstaltung um einen Tag verschoben. Denn auch wir hoffen, dass Deutschland das Halbfinale erreicht!

 

Bitte kommen Sie zahlreich und informieren Sie sich über die aktuellsten Entwicklungen.

 

Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aus Dossenheim und der näheren Umgebung auf die geplante Erweiterung des AVR-Betriebsgeländes und die damit verbundenen Folgen aufmerksam zu machen, haben wir uns am vergangenen Sonntag mit einem Informationsstand an der Aktion „Lebendiger Neckar“ beteiligt. Das Interesse war trotz des schlechten Wetters groß und wir konnten alleine an diesem Tag weit über 200 Unterschriften sammeln, mit deren Hilfe wir dem Dossenheimer Gemeinderat deutlich machen wollen, dass ein Großteil der Bevölkerung gegen die AVR-Pläne ist. Tragen auch Sie sich ein. Unterschriftenlisten liegen in verschiedenen Geschäften, Praxen und Gaststätten aus. Eine Liste können Sie unserer Homepage entnehmen. Sie können uns unterstützen, indem Sie selbst weitere Listen auslegen oder im Freundes- und Bekanntenkreis Unterschriften sammeln. Volle Unterschriftenlisten bitten wir zur Auswertung an Herrn Heinrich Hack, Ortsstraße 22, 69221 Dossenheim zu senden.

 

Damit Dossenheim nicht zum großen Müllstandort im Rhein-Neckar-Raum wird.

 

Wer mehr wissen will, kann uns bei folgenden Veranstaltungen besuchen:

 

  • Geändert: 26. Juni, 20 Uhr: Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative pro-Schwabenheim in der Löwenscheuer, Rathausstrasse Dossenheim

 

Bürgerinitiative pro-Schabenheim

www.pro-schwabenheim.de, info@pro-schwabenheim.de

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News der Pro Schwabenheim Bürgerinitiative

"Die Informationslage ändert sich nahezu täglich. "

So hat sich AVR-Geschäftsführer Alfred Ehrhard aktuell gegenüber dem Mannheimer Morgen wie folgt zu den Bürgerprotesten geäußert: „Ich sehe das ziemlich gelassen.“ Lt. MM widersprach er der Kritik, die geplante Anlage sorge für eine Geruchsbelästigung und bestätigte Gespräche über den Verkauf des Geländes sowie eine einvernehmliche Vermessung des Areals. Bei der AVR warte man nun die Entscheidung des Dossenheimer Gemeinderates ab. (Nachzulesen MM vom 14.06.08 „Protest gegen AVR-Pläne“).
Ausführlicher Bericht folgt.

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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr. 24, Freitag 13.06.2008.

Bürgerinitiative im Gespräch mit dem Gemeinderat

Am 3. Juni hatte Bürgermeister Hans Lorenz die Bürgerinitiative proSchwabenheim zu einem Gespräch mit dem Dossenheimer Gemeinderat eingeladen. Neben dem 7-köpfigen Vorstand waren die Gemeinderäte anwesend und rund 30 weitere Mitglieder gekommen, um sich zu informieren und zu diskutieren. Themen waren die „flächenrelevanten Interessen im Schwabenheimer Hof“ und deren Erhalt als regionaler Grünzug. Ausdrücklich diskutiert wurde die geplante Erweiterung der AVR.
Ziel von Hans Lorenz war es, in einem sachlichen und fairen Gespräch Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten auszuräumen. Darüber hinaus sollten die Mitglieder des Gemeinderates weitere Informationen erhalten, die sie in den Entscheidungsprozess über die Zukunft des Gewerbegebietes im Langewann und somit über den zukünftigen Charakter des Schwabenheimer Hofes miteinbeziehen können. Auch die Fraktionen befänden sich derzeit in der Diskussionsphase. Laut Herrn Lorenz soll in der zweiten Jahreshälfte in öffentlicher Sitzung endgültig entschieden werden.

Die Vertreter der Bürgerinitiative erhielten ausreichend Gelegenheit, ihre Motivation und ihre Ziele darzustellen. Diese sind laut dem Vorsitzenden Heinrich Hack:
• Der Schwabenheimer Hof versteht sich nicht allein als Ort mit Grenze Ortsschild sondern bezieht auch die ehemalige Gemarkung Schwabenheim mit ein. Dieses siedlungsklimatisch bedeutsame Naherholungsgebiet soll erhalten bleiben.
• Keine Ausweitung weitere Gewerbegebiete. Das Gewerbegebiet im Langgewann entspricht schon jetzt nahezu der Größe des bebauten und bewohnten Teiles des Schwabenheimer Hofes. Die verbleibende Fläche stellt die Existenzgrundlage für die Landwirtschaft dar.
• Der aktuelle Flächennutzungsplan soll als Status Quo festgeschrieben werden, um ständig wiederkehrende Diskussionen zu beenden.
Mit einer eindrücklichen Präsentation referierte Vorstandsmitglied Frau Dr. Claudia Jäger über den Status Quo im Schwabenheimer Hof, über überregionale Gegebenheiten, die derzeit bekannten Pläne der AVR und deren möglichen ökologischen, städtebaulichen und politischen Auswirkungen sowie über die Struktur des Unternehmens und seine Standortproblematiken. „Für uns bedeutet eine Ausweitung des Betriebsgeländes der AVR einen zweiten Schritt zum größten Müll-Standort im Rhein-Neckar-Kreis.“
Daraus ergaben sich einige Fragen zum Flächennutzungsplan und Regionalplan und deren mögliche Änderung sowie zu den Zuständigkeiten, die direkt von Norbert Bensch vom Nachbarschaftsverband Rhein Neckar beantwortet wurden.

Hans Lorenz informierte über die Entwicklung des AVR-Standortes Dossenheim sowie über den bisherigen zeitlichen Ablauf bei der Antragstellung der AVR auf Erweiterung ihrer Gewerbefläche und machte klar: „Bisher wurden keine Entschlüsse zum Parallelverfahren gefasst.“ Man sei – im Gegenteil – weit davon entfernt und suche derzeit das Gespräch zu den Bürgern des Schwabenheimer Hofes, den Landwirten aber auch zu den verantwortlichen bei der AVR. „Denn Interessen von Gewerbetreibenden werden zunächst gleich behandelt wie Bürgerinteressen.“
Im Gemeinderat bestehe allerdings Einigkeit darüber, dass „der Schwabenheimer Hof mit seinem Naherholungswert nicht kaputt gemacht werden darf.“ Dies habe oberste Priorität. Es gelte darüber hinaus, die Wohnqualität in Dossenheim zu erhalten. Auch die Interessen der Landwirtschaft hätten Vorrang vor Gewerbefragen: „Bei einer derartigen Frage kann und darf die Gewerbesteuereinnahme nicht im Vordergrund stehen.“ Wohl aber die Entstehung möglicher Arbeitsplätze. Die könnten allerdings – so die Befürchtung von proSchwabenheim eher durch die Zentralisierung der AVR vernichtet werden. Generell war man sich über die Sensibilität dieses Themas einig, denn, so Lorenz: „Wenn wir die Ausweitung verhindern, verhindern wir nicht automatisch die geplante Müllumladestation.“ Die AVR könne an ihrem Standort Dossenheim im Rahmen des bestehenden Bebauungsplanes umstrukturieren. „Es gilt, den Bebauungsplan weiter zu entwickeln, um solche Szenarien zu verhindern,“ so Lorenz. Auf Nachfrage machte er deutlich, dass die Gemeinde frei in ihrer Entscheidung ist und weder vom Kreis als Träger der AVR noch von sonstigen Einflüssen abhängig sei: „Unsere Entscheidung ist unabhängig von Äußerungen der AVR. Wir sind nicht erpressbar.“
Viele sachliche Fragen trugen an diesem Abend für beide Seiten zur Klärung bei. Man war sich einig, dass für den Schwabenheimer Hof eine langfristige, für die Anwohner akzeptable Lösung gesucht werden sollte.
Ein sachliches und informatives Gespräch, das, so Lorenz, „jede Minute wert war.“

Bleibt noch, uns dem sehr persönlichen Appell einer Anwohnerin des Schwabenheimer Hofes an Herrn Lorenz und den Gemeinderat anzuschließen: „Erhalten Sie uns das lebenswerte Profil dieses Ortes!“

Wer mehr wissen will, kann uns bei folgenden Veranstaltungen besuchen:

• 15. Juni: Lebendiger Neckar. Infostand im Schwabenheimer Hof
• 26. Juni, 20 Uhr: Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative pro-Schwabenheim in der Löwenscheuer, Rathausstrasse 24, Dossenheim

Bürgerinitiative pro-Schabenheim
www.pro-schwabenheim.de, info@pro-schwabenheim.de
 

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 Achtung Terminänderung:

wegen des EM Halbfinalspiels am 25.06.2008
findet die Informationsverstaltung der Bürgerinitiative pro-Schwabenheim am
26.06.2008, 20 Uhr und nicht am 25.06.2006 in der Löwenscheuer statt.
 

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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr. 23, Freitag 06.06.2008.

Die Bürgerinitiative   erfährt großes Interesse

Vor gut drei Wochen wurde die Bürgerinitiative pro-Schwabenheim ins Leben gerufen. Seither arbeiten wir mit Hochdruck daran, Bürger und Dossenheimer Gemeinderäte davon zu überzeugen, dass das Gewerbegebiet Langgewann vor Schwabenheim nicht zu einem der größten Müllstandorte der Region Rhein-Neckar werden darf.
Dazu wurden viele Informationen gesammelt und Gespräche geführt, unter anderem mit der CDU-Fraktion im Dossenheimer Gemeinderat sowie – auf Einladung von Bürgermeister Hans Lorenz – mit dem Gemeinderat.
Momentan stehen folgende Aussagen und Fakten im Raum:

• Die AVR plant den Ausbau und die Sicherung des Standortes Dossenheim auf 30.000 qm, möchte 1,5 bis 2 Mio. Euro investieren. Laut Geschäftsführer Alfred Erhard rechnet die AVR mit einem positiven Gemeinderatsbeschluss bis zur Sommerpause und mit einem Umzug bereits in zwei bis drei Jahren.
• Vergangene Woche wurde das Gelände für die Erweiterung bereits vermessen.
• Sollte der Dossenheimer Gemeinderat nicht zustimmen, wird die AVR komplett nach Heidelberg oder Sinsheim umziehen.

Am Informationsstand während des Kindergartenfestes im Schwabenheimer Hof am 1. Juni informierten sich viele Besucher direkt bei den BI-Mitgliedern über die aktuellen Entwicklungen oder nahmen die Gelegenheit war, mit dem BI-Anhänger das Gelände für die geplante AVR-Erweiterung zu besichtigen.
Mehr als 600 Unterschriften konnten allein an diesem Tag gesammelt werden. Neben Dossenheimern, Ladenburgern und Heidelbergern setzten Besucher aus fünf Bundesländern von Berlin über Paderborn bis Freiburg mit ihrer Unterschrift ein Zeichen. Die meisten Unterschriften kamen erwartungsgemäß aus Dossenheim.

Auch Bürgermeister Hans Lorenz nutzte die Gelegenheit für einen Besuch vor Ort. Ein langes Gespräch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative sowie eine Ausfahrt mit dem BI-Anhänger standen auf seinem Programm. Das Gespräch verlief offen und konstruktiv. Ebenso wie das Treffen mit den Mitgliedern der CDU-Fraktion am Mittwoch voriger Woche, das hauptsächlich dem Informationsaustausch diente.
Über das Gespräch mit dem Gemeinderat vom 3. Juni werden wir nächste Woche ausführlich berichten.

Pro-Schwabenheim erfährt enormen Zuspruch von Seiten der Bevölkerung. Die Bereitschaft, Informationsmaterial und Unterschriftenlisten auszulegen, wächst täglich. Wir sind auch weiterhin auf jede Unterstützung angewiesen. Jeder kann etwas tun!

Mittlerweile sind auf Initiative einiger Kinder und Jugendlicher eigene Jungendlisten im Umlauf. Eine Ladenburger Schülerin hat – wie im Gästebuch unserer Homepage nachzulesen – eine Anfrage auf einen Besuch der logo-Redezeit beim KIKA gestellt. Betroffenheit und Unterstützung also auf breiter Front.

Wer mehr wissen will, kann uns bei folgenden Veranstaltungen besuchen:

• 15. Juni: Lebendiger Neckar. Infostand im Schwabenheimer Hof
• 25. Juni, 20 Uhr: Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative   in der Löwenscheuer, Rathausstrasse 24, Dossenheim

Bürgerinitiative pro-Schabenheim
www.pro-schwabenheim.de, info@pro-schwabenheim.de
 

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Die Bürgerinitiative Pro-Schwabenheim ist vom Bürgermeister der Gemeinde Dossenheim zu einem Gespräch mit dem Gemeinderat am Dienstag 3. Juni, 20:00 Uhr, Sitzungssaal des Rathauses, eingeladen.
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Pressebericht  "Gemeindenachrichten Dossenheim" Ausgabe Nr. 22, .

"FDP Schwabenheim: So sieht's aus "

Am Mittwoch, den 21. Mai, lud die FDP-Ortsvorsitzende Pia Maria Karbach den AVR-Geschäftsführer
Erhardt telefonisch nach Dossenheim ein, um in der Liberalen Runde zum Thema Schwabenheimer Hof
zu informieren.
Bei dieser Gelegenheit konnte die FDP-Ortsvorsitzende Pia Maria Karbach folgendes erfahren:
- Die Entscheidung darüber, die Erweiterung möglich zu machen, liegt alleine beim Dossenheimer Gemeinderat
- Herr Erhardt erhofft sich einen positiven Gemeinderatsbeschluss bis zur Sommerpause
- Wie am selben Tag in der RNZ zu lesen war, sollen die Abfallumladeanlage, einer kleiner Recyclinghof und
die Behälterverwaltung nach Dossenheim verlagert werden, um Verkehr zu verringern,
- Sollte der Dossenheimer Gemeinderat nicht zustimmen, wird die AVR komplett nach Heidelberg oder nach
Sinsheim umziehen."
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Wir laden zu folgenden Informationsveranstaltungen ein.

Dort informieren wir Sie über den aktuellen Stand der Entwicklungen und Ihre Einflussmöglichkeiten:

 

  • 1. Juni, 11 bis 16 Uhr:
    Straßenfest Kindergarten Schwabenheimer Hof mit großem Flohmarkt.
    Wer sich einen Eindruck vom Ausmaß der von der AVR geplanten Flächenerweiterung machen will, kann sich von Alfred Keller, Landwirt im Schwabenheimer Hof, mit Trecker und Kutschenanhänger ins Gewerbegebiet Langgewann fahren lassen.

     

  • 15. Juni:
    Lebendiger Neckar. Infostand im Schwabenheimer Hof

     

  • 25. Juni, 20 Uhr:
     Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative pro-Schwabenheim in der Löwenscheuer, Rathausstrasse 24, Dossenheim